10. Manas Als Licht Und Liebe

GA 91/1904-09-03/p013 ·1904-09-03 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Grundlage sind Aufzeichnungen, die jeweils nach der Stunde angefertigt wurden.» (The basis is records written down after each lesson.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 91). The translation is the maintainer's, not a published one.

Vorher waren einzelne Wesen da, dirigiert von Manas; jetzt entstanden einzelne Wesen mit Wahlfreiheit. Nun muss etwas Neues entstehen, was die Wesen harmonisiert. Der Antrieb kann nun nicht von Manas kommen, denn er hat seine Sicherheit verloren. Ein neues Element tritt auf. Dies ist das Element der Liebe. Liebe ist vorher nicht nötig gewesen, denn vorher hat die Sicherheit des Instinkts gewirkt. Vom Untersten bis zum Obersten ist das, was man Liebe nennt, jetzt entstanden. Selbst die untergeordnetste Form, die geschlechtliche Liebe, trat erst jetzt auf, bis zu den Formen der geistigsten Liebe. Wie in eine Atmosphäre wurde unser ganzer irdischer Makrokosmos dazumal eingehüllt in Liebe. Diese Liebe im Organischen war verbunden mit der Entwicklung des warmen Blutes. Es ist das physische Vehikel für die Liebe.

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