{"corpus":"steiner","locus":"GA 91/1905-06-20/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Der physische Körper ist der älteste, der Ätherkörper der zweite, der Astralkörper der jüngste. Das Ich bildet sich in der Gegenwart. Zu Anfang unserer Erdepoche war der physische Körper kein Chaos, sondern schön und harmonisch in sich gebaut, der Mensch konnte nichts dazu tun; von außen herein wurde er gebaut von den Bildnern, den schaffenden Wesenheiten. Ebenso war es beim Ätherkörper und auch beim Astralkörper. Erst mit dem vierten Stadium kommt das Ich und arbeitet selbstständig. Es hat keinen Einfluss auf den Ätherund den physischen Körper, aber auf den Astralkörper. Wie? Es war eine Zeit, in der der Mensch keinen Einfluss hatte auf den Astralleib, da waren bloß Triebe, Begierden, Leidenschaften. Im späteren Entwicklungsstadium nahm er sie in die Hand und regelte sie. Sobald die schaffenden Mächte den physischen Körper nicht halten, geht er auf im allgemeinen Physischen, ebenso der Ätherkörper [im allgemeinen Weltenäther]. Die schaffenden Götter nehmen diese Leiber zurück. Anders ist es beim Astralleib. Was der Mensch da hineinarbeitet, bleibt und kommt wieder zurück. Das ist sein Karma. Karma oder das astral Erarbeitete ist vom Menschen selber. Was das Ich in den Astralleib hineinarbeitet, ist Manas. So viel Manas ist im Menschen, als er in seinen Astralleib hineinarbeitet. Der Astralkörper ist das, was der Mensch noch nicht erarbeitet hat; Manas, was er erarbeitet hat. Eine Gliederung, Organisation arbeitet er hinein, die später zu den Chakrams wird. Wenn der Mensch den ganzen Astralkörper durchgearbeitet hat, ist er ganz mit Manas erfüllt. Dann kann er anfangen, auch seinen Ätherleib zu bearbeiten. Ebenso von innen arbeitet er hinein das, was man die Budhi nennt. Alles, was er im Astralleib hat, mit dem arbeitet er in den Ätherleib hinein, dieser ist sein Abdruck. Was der Mensch in den Ätherleib hineinarbeitet, das bleibt. Es bleibt ihm ebenso wie sein Karma. Wenn er stirbt, löst sich sein Ätherleib nicht auf im allgemeinen Weltenäther, sondern so viel er hineingearbeitet hat, so viel bleibt. Wenn er wieder inkarniert wird, kommt er in denselben Ätherleib zurück. Ein solcher Mensch ist ein Chela.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"3. Die sieben Grundprinzipien von der Seite ihres inneren Zusammenhanges","site_heading":null,"date":"1905-06-20","location":null,"word_count":335,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/91/1905-06-20/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/91/1905-06-20/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/91/1905-06-20/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Grundlage sind Aufzeichnungen, die jeweils nach der Stunde angefertigt wurden.","evidence_translation":"The basis is records written down after each lesson.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 91). The translation is the maintainer's, not a published one."}}