11. Mond-Sinnesorgane

GA 91/1905-08-08/p005 ·1905-08-08 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Grundlage sind Aufzeichnungen, die jeweils nach der Stunde angefertigt wurden.» (The basis is records written down after each lesson.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 91). The translation is the maintainer's, not a published one.

Auf der Erde verwandelt sich das bildliche in das gegenständliche Bewusstsein. Die Farbe legt sich über den Gegenstand. Dass man etwas wahrnimmt, hängt davon ab, dass wir Sinnesorgane haben. Wenn nun der Mondbewohner wahrnahm, musste er Sinne haben; die hatte er, Lotusblumen, die sich nach der entgegengesetzten Seite drehten. In welchem Leibe waren diese Mond-Sinnesorgane? In dem eigentlichen Ätherdoppelkörper. Im Pralaya verschwanden diese Mond-Sinnesorgane, und es entsteht der Empfindungsleib, der die Kräfte hat, die die Augen, Ohren und so weiter bilden. Das Ich als solches war auch vorhanden während des Mondendaseins, aber auf unbewusste Art. Auf der Erde schaut das Ich durch die Sinnesorgane mit Hilfe dieses Empfindungsleibes und nimmt wahr. Dadurch, dass das Ich im Empfindungsleib drinnen steckt, hat es nur so lange Bewusstsein, als es herausschauen kann. Wenn es das nicht kann - im Tod —, ist das Bewusstsein unterbrochen. A

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