17. Reinkarnation

GA 91/1905-08-14/p003 ·1905-08-14 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Grundlage sind Aufzeichnungen, die jeweils nach der Stunde angefertigt wurden.» (The basis is records written down after each lesson.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 91). The translation is the maintainer's, not a published one.

Inkarnation oder Reinkarnation ist nicht in allen Fällen dasselbe. Eine Reinkarnation nennen wir das Leben zwischen Geburt und Tod. Es ist nur willkürlich, wenn man sagt, der Mensch sei nach dem Tode gestorben und seine Inkarnation sei hier. Denken wir uns eine Wesenheit, die nie auf Erden und nie im Astralen inkarniert sei; ein solches Wesen würde im Devachan die Menschen beobachten. Es würde den Menschen verschwinden sehen, wenn er zur Erde ginge, und würde ihn dann wieder ankommen sehen. Dieses Wesen würde sagen: Er wird geboren, wenn er ankommt, und er stirbt, wenn er verschwindet. Es hängt ganz vom Standpunkt des Beobachters ab. Wenn ein Geheimschüler höhere Erkenntnisse, das devachanische Schauen entwickelt, so ist das Erste, was er kennenlernt im Devachan, die Gegend zwischen Tod und einer neuen Geburt, die der Mensch durchmacht. Deshalb sagt man, was ein Seher zunächst sieht, liegt inmitten des Devachan. Wenn er noch höher hinaufkommt, leuchtet ihm auch nicht die Planetenkette auf mit ihren Manvantaras, sondern zuerst werden die Pralayas hell. Wichtig ist es, weil wir jetzt aufsteigen müssen zu einer anderen Art von Reinkarnation, nämlich einer solchen, die nicht in dem Sinn Devachan und Pralaya haben wie der Mensch — das sind die Rassengeister.

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Cite: GA 91/1905-08-14/p003 · edition original