31. Leben, Offenbarung, Weisheit, Liebe

GA 91/1906-09-24/p004 ·1906-09-24 · original (original)
Record: listeners' notes. This text is a newspaper's or a listener's report of the lecture, not a transcript. The wording is the reporter's: do not quote it as Steiner's own words. Evidence: «Notes from Mathilde Scholl 1904–1906». The unit's own header line in the edition served.

Die Wärme, welche jetzt im Menschen ist, war auf den früheren Planeten, dem Monde, in der ganzen Atmosphäre. Da lebten die Menschen im Feuer, in der Mondenwärme, so wie sie jetzt das Feuer, die Wärme in sich haben und es hier ihnen Wärme gibt. Erst nachdem in den Menschen Eigenwärme eingezogen war, da konnte er ein selbstständiges, abgeschlossenes Wesen werden. Wie ihn aber einerseits die Eigenwärme zur Selbstständigkeit befähigte, so gab ihm dieselbe Wärme auch die Kraft, etwas von seinem Wesen in die Umgebung auszusenden, sich der Umgebung mitzuteilen. Wie ein Körper, der Wärme enthält, diese der Umgebung mitteilt, so ist es auch die Seelenwärme des Menschen, wodurch er mit der Umgebung zunächst in Verbindung tritt. Diese Wärme verband ihn zunächst mit sich selbst, gab ihm Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, dann führte sie ihn wieder mit der Umgebung zusammen.

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Cite: GA 91/1906-09-24/p004 · edition original