30. Über den Tierkreis und den Menschen
Erst nachdem das Ich in den Menschen eingezogen war in dem Zeichen des Lammes oder Widders, in der Rasse der Persönlichkeit, konnte der Mensch wirklich auf eigenen Füße stehen im Zeichen der Fische, der Rasse der freien Persönlichkeit. Veranlagt war nun der ganze Mensch. In der ersten Rasse, der indischen, lebte der Mensch in seinem Gefühl und in der Einheit (Tao, Brahma und so weiter) — Atma (physischer Körper). In der zweiten Rasse, der persischen, lebte er in der Dualität (Ormuzd und Ahriman, Gut und Böse und so weiter) - Atma (physischer Leib) und Budhi (Ätherleib). In der dritten Rasse, der ägyptisch-babylonisch-assyrischen, der chaldäischen, da lebte er in der Trinität (Isis, Osiris, Horus; Vater, Sohn, Geist, und so weiter) - Atma (physischer Leib), Budhi (Ätherleib), Manas (Astralleib). In der vierten Rasse (Römer, Griechen, Semiten) lebte er im Ich, der Vierheit - physischer Leib, Äther-, Astralleib und das Ich. Da bedeutet das Zeichen des Widders, dass da ein Abstieg erfolgt war, der zum Aufstieg führen musste, ein Einschnitt in der ganzen Menschheitsentwicklung, der Anfang einer neuen Epoche.
Cite:
GA 91/1906-09-24_02/p005 · edition original