1. Gut und Böse
GA 92/1904-06-24/p016
·1904-06-24
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Sechzehn Vorträge, gehalten in Berlin, Köln und Nürnberg in den Jahren 1904, 1905 und 1907 (Hörernotizen)» (Sixteen lectures, given in Berlin, Cologne and Nuremberg in 1904, 1905 and 1907 (listeners' notes)). The volume's subtitle as given in the publisher's description, mirrored on AnthroWiki (GA 92); the 2022 catalogue's subtitle omits it. The translation is the maintainer's, not a published one.
Zwei Wesenheiten spielten im Alten Testament eine Rolle: Der führende Geist; er ist harmonisch. Disharmonisch ist Beelzebub, auch ein Dhyan Chohan - er ist der Führer aller Disharmonie auf dem physischen Plan; ihn muß man verstehen, um zu wissen, warum eine Form zerstörend auf die andere wirken kann. Seit dem 16. Jahrhundert sind die Scharen des Beelzebub gegenüber den Scharen des Michael ins Übergewicht gekommen. Mammon ist der Gott der Hindernisse, welcher den Menschen zurückhält, seinen geraden Weg zu verfolgen. Es wäre deplaciert, wenn sich das fortsetzen würde in das nächste Jahrhundert.
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