XV. Parzival und Lohengrin
Die germanische Stammsage gibt damit wirklich die Wahrheit wieder. Sie weist hin auf ein uraltes Land, das es einst gab zwischen Europa und Amerika, da, wo jetzt der atlantische Ozean ist. Dieses uralte Land Atlantis ist untergegangen und mit ihm Schätze der Macht und Weisheit. Diese Schätze bezeichnete man als Gold, und ihr Untergehen wird in der Sage erzählt als das Versenken des Goldes des Nibelungenhortes. Der Schatz der Nibelungen soll in neuer Weise gehoben, auferweckt werden, mehr im Osten, in Europa. Erst Wotan, dann Siegfried sind die Eingeweihten, denen die Aufgabe zukam, dem heutigen Europa den alten Schatz wiederzubringen, den Nibelungenhort in gewisser Weise für die neuere Kultur wieder fruchtbar zu machen. Daß die Sage uns einen Eingeweihten «Wotan» entgegentreten läßt, hilft uns, tief in eine andere uralte Kultur hineinzublicken. Die Buchstaben W und B entsprechen einander. Wotan, Wodan ist dasselbe wie Bodha Buddha. Wotan ist tatsächlich die germanische Bildung des Wortes Buddha. Wir kommen da auf einen gemeinschaftlichen Ursprung der europäischen Wotan-Religion und der asiatischen Buddha-Religion. Die Buddha-Religion fand nicht so sehr in Indien Verbreitung, sondern bei denjenigen Völkern Asiens, die noch etwas von der atlantischen Kultur in sich hatten. Auch die Wotan-Völker brachten ihre Anschauungen aus der atlantischen Kultur mit. Ihre Weiterentwicklung drückte sich aus in den Sagen, die ihnen die Druidenpriester beigebracht hatten. Besonders schön wird darin das Retten des Nibelungenhortes - der atlantischen Kultur - durch Wotan und Siegfried zum Ausdruck gebracht.