Richard Wagner und sein Verhältnis zur Mystik
GA 92/1907-12-02/p002
·1907-12-02
·
original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Sechzehn Vorträge, gehalten in Berlin, Köln und Nürnberg in den Jahren 1904, 1905 und 1907 (Hörernotizen)» (Sixteen lectures, given in Berlin, Cologne and Nuremberg in 1904, 1905 and 1907 (listeners' notes)). The volume's subtitle as given in the publisher's description, mirrored on AnthroWiki (GA 92); the 2022 catalogue's subtitle omits it. The translation is the maintainer's, not a published one.
Die Theosophie oder Geisteswissenschaft soll nicht irgend etwas Einseitiges, nur die menschliche Neugier oder Wißbegierde Befriedigendes sein, sondern sie soll eine geistige Strömung darstellen, die berufen ist, tiefer einzugreifen in alles das, was wir Kultur der Gegenwart und der nächsten Zukunft nennen. Wir werden ein Gefühl davon bekommen, daß Theosophie zu dergleichen berufen sein kann, wenn wir sehen, wie das, was durch sie pulsiert, im Grunde genommen nicht nur in ihr liegt, sondern sich als mehr oder weniger deutliche Ahnung in unserer Zeit schon kundgibt auf den verschiedensten Gebieten.
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