1. Pfingsten, das Fest der Befreiung des Menschengeistes
Wäre die Menschheit auf dem Standpunkte der dritten Rasse stehengeblieben, dann wären wir heute Traummenschen. Durch seine Devanatur hat der Mensch seine niedere Natur befruchtet. Aus seinem Selbstbewußtsein, seinem Freiheitsbewußtsein heraus muß er nun jenen Bewußtseinsfunken, den er sich damals in berechtigtem Übermut herunterholte, wieder entwickeln, also jene spirituelle Erkenntnis, die er in dem früheren unfreien Zustande nicht angestrebt hat. In der menschlichen Natur selbst liegt jene satanische Auflehnung, die als luziferisches Streben aber die Gewähr für unsere Freiheit überhaupt ist. Und aus dieser Freiheit entwickeln wir wieder spirituelles Leben. Dieses spirituelle Leben soll innerhalb der Menschheit der fünften Rasse wieder angefacht werden. Wieder soll von Initiierten dieses Bewußtsein ausgehen. Nicht ein traumhaftes, sondern ein klares Bewußtsein soll es sein. Die Herkulesse des Geistes, die Initiierten sind es, die die Menschheit vorwärtsbringen und ihr die verborgene Devanatur, die Erkenntnis des Geistigen enthüllen. Das ist auch das Streben aller großen Religionsstifter gewesen, der Menschheit wieder die Erkenntnis des Geistigen zu bringen, das sie im physiologischen Leben verloren hat. Die Atlantier hatten eine hohe physische Kultur, und unsere fünfte Rasse hat noch immer viel von dem materiellen Leben in sich. Diese materialistische Kultur unserer Zeit zeigt uns, wie sehr der Mensch sich verstrickt hat in die rein physisch-physiologische Natur, wie Prometheus in seine Ketten. Aber ebenso sicher ist es, daß der Geier, das Symbol der Begierde, der an unserer Leber nagt, beseitigt werden wird durch den spirituellen Menschen. Dahin wollen die Initiierten die selbstbewußte Menschheit führen durch solche Bewegungen, von denen die theosophische Bewegung eine ist, damit der Mensch in voller Freiheit wieder emporsteigen kann.