4. Die Prometheussage

GA 93/1904-10-07/p035 ·1904-10-07 · original (original)
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Man hat sich nun vorzustellen unter den drei Göttergeschlechtern Uranos, Kronos und Zeus drei aufeinanderfolgende führende Wesenheiten der Menschen. Uranos heißt der Himmel, Gaia die Erde. Wenn wir zurückgehen hinter die Mitte der dritten Rasse, der Lemurier, dann haben wir noch nicht den Menschen, den wir jetzt kennen, sondern einen Menschen, den die Geheimlehre «Adam Kadmon» nennt, den Menschen, der noch ungeschlechtlich ist, den Menschen, der vorher noch nicht der Erde angehörte, der noch nicht die Organe entwickelt hat zum irdischen Schauen, der noch dem Uranischen, dem Himmel angehörte. Durch die Vermählung des Uranos mit der Gaia entstand der Mensch, der in die Materie herabstieg und damit zu gleicher Zeit in die Zeit einrückt. Kronos (= Chronos, die Zeit) wird der Herrscher des zweiten Göttergeschlechts von der Mitte der lemutischen Zeit an bis herein in den Anfang der atlantischen Zeit. Die führenden Wesenheiten symbolisierten die Griechen zuerst unter dem Uranos, später unter dem Kronos, und dann gingen sie über auf Zeus. Zeus aber ist noch einer derjenigen Führer, welche ihre Schule nicht auf der Erde durchgemacht haben. Er ist noch einer, der zu den Unsterblichen gehört, wie eben die ganzen griechischen Götter noch zu den Unsterblichen gehörten.

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