7. Wesen und Aufgabe der Freimaurerei vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft

GA 93/1904-12-02/p015 ·1904-12-02 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nachdem dies geschehen ist, wird er in einen Raum, der nur spärlich erhellt wird, vor eine Treppe geführt. Diese Treppe ist so eingerichtet, daß sie sich bewegt, so daß man glaubt, recht tief hinuntergestiegen zu sein, während man in Wirklichkeit nur wenig hinuntergestiegen ist. Ebenso ist es, wenn er fällt. Er fällt nur wenig, glaubt aber, in einen tiefen Brunnen gefallen zu sein. Wenn er da ist, wird ihm angezeigt, daß das eine wichtige Etappe für ihn ist. Außerdem wurden ihm vor der Treppe seine Augen verbunden. Dann werden zu dem Bruder Aufseher die Worte gesprochen: Bruder Aufseher, findest du den Bewerber würdig, in die Freimaurerei einzutreten? — Wenn er bejaht, so wird er gefragt: Was erwartest du von dem Eintritt für ihn? Er hat zu antworten: Licht! - Dann wird dem Kandidaten die Binde abgenommen und er befindet sich in einem erhellten Raum. Nun kommt die Grundfrage: Kennst du deinen Meister? Er antwortet: Ja, er hat eine gelbe Jacke und eine blaue Hose. - Mit der blauen Hose ist die Stellung gemeint. Dann erhält er die drei Signaturen der Lehrlingschaft: Zeichen, Griff und Wort. Das Zeichen ist ein Symbol, in ähnlicher Weise wie die okkulten Zeichen... [Lücke]. Der Griff besteht darin, daß ihm der besondere Handgriff gezeigt wird, mit dem er die Menschen zu begrüßen hat. Die Griffe sind anders beim Gesellen und anders beim Meister. Das Wort ist auch je nach dem Grad verschieden. Es kommt mir nicht zu, die «Worte» zu sagen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/93/1904-12-02/p015.json
Cite: GA 93/1904-12-02/p015 · edition original