7. Wesen und Aufgabe der Freimaurerei vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft

GA 93/1904-12-02/p017 ·1904-12-02 · original (original)
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Wenn jemand so weit ist, daß er zur Meisterschaft aufrücken kann, dann ist die Einweihung etwas schwieriger. Das Wesentliche besteht aber darin, daß das, was in der Tempellegende enthalten ist, an dem Betreffenden wirklich vollzogen wird. Wer ein Meister werden will, wird in eines der Gemächer der Loge geführt, wo er sich in einen Sarg legen und das Schicksal des Baumeisters Hiram durchzumachen hat. Dann werden ihm Zeichen, Griff und Wort mitgeteilt. Als Wort dasjenige Wort, das bei der Auffindung des Leichnams des Hiram als Meisterwort gesprochen worden ist. Die Erkennungszeichen bei dem Meister sind ungeheuer kompliziert. Das Erkennen geschieht durch viele Formen und Bewegungen.

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