14. Über den verlorenen und wiederzuerrichtenden Tempel im Zusammenhang mit der Kreuzesholz- oder Goldenen Legende

GA 93/1905-06-05/p019 ·1905-06-05 · original (original)
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In der Mitte der lemurischen Zeit begann der Mensch an seinem Astralleib zu arbeiten. Wenn Sie einen Menschen betrachten könnten, der auf der Stufe steht, wo die lemurische Rasse begann, also zweigeschlechtlich, so finden Sie, daß dessen Körper von außen aufgebaut wird. Seit der Mitte der lemurischen Zeit beginnt nun der Mensch selbst an seinem Astralleib zu arbeiten. Alles was der Mensch von seinem Ich aus hineinarbeitet, was er durch Pflichten und Gebote zur Überwindung der rohen Begierden und Leidenschaften tut, trägt bei zur Veredelung des Astralleibes. Wenn er dann ganz durchdrungen sein wird mit der Arbeit des eigenen Ich, dann können wir ihn nicht mehr Astralleib nennen, dann ist er Manas geworden. Wenn der ganze Astralleib in Manas verwandelt ist, kann der Mensch beginnen in den Ätherleib hineinzuarbeiten, ihn in Buddhi zu verwandeln. Was er da hineinarbeitet, ist nichts anderes als das individualisierte Wort, das die christliche Esoterik auch den «Sohn» oder «Logos» nennt. Wenn der Astralleib zu Manas wird, nennt sie dies den «Heiligen Geist», und wenn der physische Leib Atma geworden ist, nennt sie dies «Vater».

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Cite: GA 93/1905-06-05/p019 · edition original