{"corpus":"steiner","locus":"GA 93/1905-06-05/p028","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"In den drei ersten Unterrassen waren es religiöse Widerspiegelungen dessen, was in den makrokosmischen Vorgängen gewirkt hatte. Nun kommt ein neuer Aufbau: erst Weisheit, dann Sohn und dann Vater. Das Aufleuchten der Weisheit geschah in der vierten Unterrasse, in dem semitischen Volk, das aus der dritten Unterrasse heraus in die vierte hineinwächst, und aus ihm wächst dann das Christentum heraus. Bei den Eingeweihten des jüdischen Volkes finden wir den ganzen Hergang gewesener Vorgänge der Erde, alle Vorgänge, die sich im großen im Überirdischen abgespielt haben, noch einmal wiederholt in dem Elemente des Intellektes. Dort entwickelt sich das, was wir den unteren Geist nennen, Kama-Manas, das wieder mit anderer Kraft begabt werden muß. Diese Begabung, dieser Einschlag ist Christus selbst, das fleischgewordene Wort, das auf das zukünftige Wort hindeutet, wo alle Menschen imstande sein werden, ihren Ätherleib vom Astralleib aus zu beherrschen, wenn sie im Ätherleibe das Wort so bewegen, daß es in ihnen ein lebendiges wird. Die Möglichkeit dieser Entwickelung in der Zukunft ist in der Erscheinung des fleischgewordenen Wortes in der vierten Unterrasse vorausgenommen. Damit der Logos in dem Ätherkörper inkarniert werden kann, muß die ganze Menschheit die Herrschaft über den Äther erlangt haben. Das ist als ein Urimpuls von dem im Fleische inkarnierten Christus ausgegangen. Wenn der Mensch durch die Kraft des Sohnes hindurchgegangen sein wird, dann kommt er zum Vater.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"14. Über den verlorenen und wiederzuerrichtenden Tempel im Zusammenhang mit der Kreuzesholz- oder Goldenen Legende","site_heading":null,"date":"1905-06-05","location":null,"word_count":223,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/93/1905-06-05/p028","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/93/1905-06-05/p028"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/93/1905-06-05/p028","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}