Die königliche Kunst in einer neuen Form

GA 93/1906-01-02/p025 ·1906-01-02 · original (original)
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Auf diese alten Mysterien leiten die Hochgradmaurer ihren Ursprung zurück. In ihren Hochgraden haben sie nichts anderes als eine Nachbildung der Hochgrade der Mysterien, in welche die Mysterienschüler nach und nach eingeweiht worden sind. Nun können wir es auch begreifen, warum sich die Johannesmaurerei so sehr darauf versteift, daß es solche Hochgrade nicht mehr geben soll. Tatsächlich haben innerhalb der Freimaurerei in den letzten Jahrhunderten die Hochgrade mehr oder weniger ihre Bedeutung verloren. Was sich in den letzten Jahrhunderten in der Kultur abgespielt hat, ist zum groBen Teil ohne Impuls von dieser Seite gekommen. Aber es gab eine Zeit, in welcher gerade von dem, was die Freimaurerei sein soll, die großen Kulturimpulse ausgegangen sind. Um das zu verstehen, müssen wir ein klein wenig tiefer hineinschauen in ein Zeitalter, auf das ich hier schon öfter hingewiesen habe, heute aber in freimaurerischem Sinne hinweisen möchte: nämlich auf das 12. Jahrhundert unserer europäischen Kulturentwickelung.

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