{"corpus":"steiner","locus":"GA 93a/1905-10-06/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Der Mensch steht zunächst als physische Natur vor uns. Er lebt gleichzeitig in der astralen und mentalen Welt, hat aber Selbstbewußtsein nur in der physischen Welt. Er muß die ganze physische Welt durchwandeln, bis er sein Selbstbewußtsein durchtränkt mit allem, was die physische Welt ihn lehren kann. Hier sagt der Mensch zu sich: Ich. - Sein Ich verbindet er mit den Dingen um sich herum, er lernt es erweitern durch die Kontemplation, es fließt hinaus und wird eins mit den Gegenständen, die es ganz und gar begriffen hat. Hätten wir schon die ganze physische Welt begriffen, so würden wir sie gar nicht mehr brauchen; dann hätten wir sie in uns. Nur einen Teil hat aber der Mensch von der physischen Welt jetzt schon in sich. Der Mensch, der als Lemurier geboren wird in seiner ersten Inkarnation, der sein Ich nur eben hinausrichtet auf die physische Welt, der weiß noch nicht viel von ihr. Wenn aber die letzte Inkarnation des Menschen kommt, muß er die ganze physische Welt mit seinem Ich vereinigt haben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XI","site_heading":null,"date":"1905-10-06","location":null,"word_count":172,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/93a/1905-10-06/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/93a/1905-10-06/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/93a/1905-10-06/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Notizen von einem esoterischen Lehrgang","evidence_translation":"Notes from an esoteric course","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}