XI
Die Seele geht nach dem Tode auf den Astralplan und von dort auf den Rupa- und Arupaplan. Was sie erworben hat, lagert sie da ab. Was sie aus der physischen Welt noch nicht mitgebracht hat, was noch unerkannt ist, treibt sie wieder hinunter, das erzeugt die Gier nach neuen Inkarnationen. Wie lange sie auf dem Arupaplan bleibt, richtet sich nach dem Maß dessen, was der Mensch auf dem physischen Plane gewonnen hat. Bei dem Wilden ist das nur sehr wenig, daher findet bei ihm nur ein schwaches Aufblitzen auf dem Arupaplan statt. Dann geht er wieder herunter zur physischen Welt. Wer hier in der physischen Welt alles gelernt hat, braucht nicht mehr aus dem Arupaplan herauszugehen, braucht nicht mehr auf den physischen Plan zurückzukehren, denn er hat seine Pflicht in der physischen Welt getan.
Cite:
GA 93a/1905-10-06/p015 · edition original