XVII
Das zweite, worin heute der Mensch noch nicht so selbständig ist, sondern noch ein anderer Geist mitwirkt, das ist die Rede. Damit machen wir Eindrücke in einer Welt, hinter der nicht nur das Physische, sondern das Leben steht. In der Welt des Lebens bleiben die Imaginationen von dem zurück, wovon wir sprechen, bildende Kräfte, die die neuen Rassen schaffen. Unsere jetzige Rasse ist aus dem geschaffen, was hinter den Worten früherer Rassen stand. Das ist hineingebildet in unsere Rasse. Außerdem kommt alles in Betracht, was überhaupt nur Imagination ist. Dies zeigt uns, daß wir mit unseren Worten Eindrücke hervorrufen im Reich des Sohnes, im Reich des zweiten Logos. Diese kommen zurück als das Kollektivkarma der ganzen Rasse. Denn wir schaffen das Wort nicht allein, der Geist der Rasse wirkt mit. Was ist die Grundlage für diese Form des Karmas? Wo wirkt der Rassengeist? Der Rassengeist wirkt mit in dem Gefühl des Menschen, durchsetzt die ganze Gefühlswelt. Da klingt nach, was der Mensch mit seiner Gruppe gemeinschaftlich hat.
Cite:
GA 93a/1905-10-12/p014 · edition original