XXI
Alles was kombiniert ist auf dem physischen Plan, hat keinen Ätherkörper; aber alles was wächst, hat einen Ätherkörper. Wirkt der Mensch künstlerisch, anschauend oder bildend, so wirkt er auf den Ätherkörper. Ein künstlerisch gestaltetes Tongebilde oder ein Gemälde wirkt unmittelbar auf den Ätherkörper. Eine Tugend wirkt dagegen auf den Astralkörper. Manche edle Menschen, die aus dem Devachan zurückkommen, treffen, weil sie gar nichts getan haben zu einer im Sinne der Schönheit organisierenden Tätigkeit, einen Ätherkörper an, der gar nicht zu ihrem fortgeschrittenen Astralkörper paßt. Daher geschieht es, daß viele Menschen, die in der letzten Inkarnation sehr heilig gelebt haben, aber ohne sich mit dem äußerlich sinnlich Edlen zu befassen, bei der Reinkarnation eine Furcht vor der Inkarnation haben, weil ihr Ätherkörper sich nicht durch das sinnlich Schöne veredelt hat.
Cite:
GA 93a/1905-10-19/p015 · edition original