XXI

GA 93a/1905-10-19/p015 ·1905-10-19 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einem esoterischen Lehrgang» (Notes from an esoteric course). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Alles was kombiniert ist auf dem physischen Plan, hat keinen Ätherkörper; aber alles was wächst, hat einen Ätherkörper. Wirkt der Mensch künstlerisch, anschauend oder bildend, so wirkt er auf den Ätherkörper. Ein künstlerisch gestaltetes Tongebilde oder ein Gemälde wirkt unmittelbar auf den Ätherkörper. Eine Tugend wirkt dagegen auf den Astralkörper. Manche edle Menschen, die aus dem Devachan zurückkommen, treffen, weil sie gar nichts getan haben zu einer im Sinne der Schönheit organisierenden Tätigkeit, einen Ätherkörper an, der gar nicht zu ihrem fortgeschrittenen Astralkörper paßt. Daher geschieht es, daß viele Menschen, die in der letzten Inkarnation sehr heilig gelebt haben, aber ohne sich mit dem äußerlich sinnlich Edlen zu befassen, bei der Reinkarnation eine Furcht vor der Inkarnation haben, weil ihr Ätherkörper sich nicht durch das sinnlich Schöne veredelt hat.

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Cite: GA 93a/1905-10-19/p015 · edition original