XXI

GA 93a/1905-10-19/p025 ·1905-10-19 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einem esoterischen Lehrgang» (Notes from an esoteric course). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Chela kann auf dem astralen Plan bleiben, er leistet den Verzicht auf Devachan, weil er durch seine reinen Gedanken seinen Astralkörper so geläutert und gefestigt hat, daß er ihn weiter benutzen kann. Bei uns löst sich alles das im Kamaloka auf, was noch nicht vom Ich bearbeitet und veredelt ist. Beim Wilden löst sich der größte Teil, beim hochentwickelten Menschen der geringste Teil auf. Der schon veredelte Astralleib wird nach Devachan mitgenommen. Alles was wir als unser Gefühlsleben entwickelt haben, das präpariert uns zu einem neuen Leben, arbeitet an uns. Wenn wir uns mit allen unseren Handlungen vereinigt haben, werden wir zurückgestoßen zu unserer nächsten Inkarnation. Der ewiggemachte Ichteil - das Ich und der veredelte Astralleib - kommt nun zurück und gliedert sich im Astralen wieder einen solchen Leib an, der dem entspricht, was noch nicht veredelt ist. Die Vorbereitung dazu, um sich ein fremdes Astralglied anzugliedern, wird eben im Devachan erworben. Dann gliedert er sich den Ätherleib an. Infolgedessen taucht die Vorschau auf alles auf, was den Menschen erwartet. Geradeso wie beim Verlassen des physischen Körpers im Ätherkörper und Astralkörper das Gedächtnis erwacht für die unmittelbare Vergangenheit bis zur Geburt, so jetzt die Vorschau auf das Kommende. Nun kann hier manchmal etwas Besonderes eintreten: man kann einen Schock bekommen, der die Idiotie bewirkt. - Beim weiteren Heruntergehen wird der physische Körper angegliedert.

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Cite: GA 93a/1905-10-19/p025 · edition original