XXII
Der Mensch hat sich den physischen Körper geformt, indem er die Naturreiche aus sich herausgesetzt hat, die sich wieder in ihm spiegelten. Dadurch sind die einzelnen Teile in ihm entstanden. Nun vollbringt er Handlungen; durch diese tritt er wieder in Verkehr mit der Umgebung. Was er jetzt hinaussetzt, sind die Wirkungen seiner Taten. Jetzt gliedert er seine Taten in die Umwelt ein, und er wird nach und nach zu einem Spiegelbild dieser seiner Taten. Die Monade ist in den menschlichen Leib eingezogen; sie beginnt Taten zu tun. Ihre Taten sind es, die der Umwelt eingegliedert werden, und sie spiegeln sich wieder in ihm ab. In demselben Maße, in dem sie beginnt Frieden zu stiften, beginnt sie auch die Spiegelbilder ihrer eigenen Taten aufzunehmen.
Cite:
GA 93a/1905-10-24/p021 · edition original