XXVI
Dann verdichtet sich die Arupakugel; es wächst sich alles zu Gedankengestalten aus. Die ganze Erde war davon so angefüllt, als wenn wir in ein von kleinen Kristallen angefülltes größeres Modell hineinschauen. Darin waren alle Gestalten der Menschen, Tiere und Pflanzen wie Schablonen vorhanden. Daran arbeiten geistige Wesenheiten, wie ein Werkbaumeister an seinen Modellen. Sie werden von außen zusammengestellt. Das Ganze geht dann in astrale Materie über. Es entsteht der astrale Erdenglobus. Dazwischen sind kurze Pralayas. Wiederum sind es hier die äußerlich wirkenden göttlichen Mächte, welche ausströmen die astrale Materie und die Formen mit Licht und Farbe erfüllen. Hier befinden sich alle Astralgestalten der Menschen und Tiere, ferner das ganze Pflanzenreich in einem großen astralen Meere. Dann verdichtet sich das immer mehr und mehr, und es entsteht die physische Erde als der vierte Globus.
Cite:
GA 93a/1905-10-28/p009 · edition original