XXVII

GA 93a/1905-10-31/p024 ·1905-10-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einem esoterischen Lehrgang» (Notes from an esoteric course). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Und nun haben wir den Zeitpunkt, in welchem das Feuer für den Menschen geistigen Wesen entzogen wurde. Dem Körper eines bestimmten geistigen Wesens haben die Menschen ihre Wärme entzogen - Agni! Dadurch mußte sich das, was früher da war als Feuergeist in der Welt, zurückziehen und konnte dann nur noch zeitweise erscheinen in Gestalt von Feuer. Die Prometheus-Sage beruht auf dieser Tatsache. Der Gott hat seinen früheren Körper verloren und schafft sich in dem äußeren Feuer einen neuen Körper. Da haben Sie ein ganz besonderes Beispiel, wie der Mensch in gewisser Weise zerstörend wirkt auf die Elementarkräfte der Natur. Der Mensch hat das Element Feuer selbst hervorgerufen, indem er selbst ein Sonderwesen geworden ist. Darum ist es ein okkulter Satz, daß der Mensch im Grunde genommen den Elementarwesen gegenüber ein Zerstörer ist. Das geht sehr weit und läßt uns klar erscheinen, daß der Mensch heute noch in seiner Umwelt fortwährend neue Verhältnisse, neue Naturkräfte schafft, indem er sich selbst weiterentwickelt. Er gestaltet die Erde aus. Das Feuer ist entstanden in der lemurischen Zeit, daher konnte Lemurien durch das Feuer untergehen, welches der Mensch selbst geschaffen hatte.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/93a/1905-10-31/p024.json
Cite: GA 93a/1905-10-31/p024 · edition original