Erster Vortrag

GA 94/1906-02-19/p030 ·1906-02-19 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Zusammenfassungen und Notizen von Vorträgen u. Vortragsreihen» (Summaries and notes of lectures and lecture cycles). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn der Mensch nun anfängt, astral bewußt zu werden, dann treten ihm die Dinge auf dem Astralplan im Spiegelbild entgegen. 165 dürfen Sie nicht 165 lesen, sondern 561, also wie im Spiegelbild geschrieben. Alles erscheint im Astralplan umgekehrt. Sogar die Zeit ist umgekehrt. Wenn Sie einen Menschen auf dem Astralplan verfolgen, so gehen Sie zunächst aus von dem Orte, wo er ist. Dann können Sie zurückgehen bis zu seiner Geburt. Rückwärts können Sie ihn verfolgen; auf dem physischen Plane — vorwärts, auf dem astralen Plane - zurück. So erscheint uns das Heraustreten aus der physischen Körperlichkeit. Es ist, wie wenn wir den Tempel des Leibes verlassen würden und gepackt würden von allen Seiten. Das ist der ° Vorgang, den Johannes schildern will, der darin besteht, daß er aus sich herausgetreten ist, um den Christus, sein eigenes höheres göttliches Selbst, vor sich zu erleben. Die Menschen, die um ihn herum sind, sind so, daß sie streng, wie mit Fesseln, ihren Astralleib an ihren physischen Leib gefesselt haben. Wäre Johannes so geblieben wie sie, dann wäre er weiterhin an den physischen Leib gefesselt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/94/1906-02-19/p030.json
Cite: GA 94/1906-02-19/p030 · edition original