Kosmogonie V

GA 94/1906-05-29/p012 ·1906-05-29 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Zusammenfassungen und Notizen von Vorträgen u. Vortragsreihen» (Summaries and notes of lectures and lecture cycles). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Drittens der Astralleib. Er hat nicht die Form des ätherischen und des physischen Leibes. Er nimmt eine eiförmige Form an und überragt den physischen Leib wie eine Wolke, eine Aura. Der Astralleib kann in allen Farben des Regenbogens erscheinen, je nach den Leidenschaften, die ihn beseelen. Jede Leidenschaft hat ihre astrale Farbe. Außerdem ist der Astralleib gewissermaßen die Synthese des physischen und ätherischen Leibes, und zwar auf folgende Weise: Der Ätherleib hat immer einen dem Geschlecht des physischen Leibes entgegengesetzten Charakter. Der Ätherleib eines Mannes ist weiblichen, der einer Frau männlichen Geschlechts. Der Astralleib ist beim Mann wie bei der Frau doppelgeschlechtlich. Er ist also in dieser Beziehung eine Synthese der beiden anderen Leiber.

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Cite: GA 94/1906-05-29/p012 · edition original