Populärer Okkultismus VI
Nach der Auflösung des Ätherleibes besteht der Mensch aus Astralleib und Ich. Die Bilder des Lebenspanoramas sind von großer Bedeutung, denn sie werden nun zu Kräften, die sich dem Astralleib einprägen. Sie verwandeln sich so, wie wenn sie eine Art von Nahrung für ihn wären. Aus dieser Summe von Kräften wächst der Kausalkörper heraus, der das fünfte Glied des Menschen ist. Dieser ist es, den der Mensch während der Devachanzeit und durch alle Verkörperungen hindurch beibehält. Als der Mensch sich zum ersten Mal verkörperte - mit so gearteten Verhältnissen haben wir es ja jetzt nicht mehr zu tun -, bestand er nur aus vier Gliedern: physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Der Kausalkörper war erst ganz keimhaft vorhanden. Ihn trug er mit bis zur nächsten Verkörperung. Und mit jeder Verkörperung ist der Kausalkörper gewachsen. Die Bilder der Erinnerung prägen sich jedesmal dem Kausalkörper ein, bereichern ihn und machen ihn mannigfaltiger. Nach dem Durchgang durch Kamaloka hat der Mensch Ich und Kausalkörper und ist umkleidet mit seinem astralischen Leibe. Vorher muß er sein ganzes verflossenes Leben zurückleben in jeder kleinsten Handlung bis in alle Einzelheiten. Er muß haltmachen bei jedem Erlebnis dieses verflossenen Lebens und es rückläufig noch einmal erleben. Dann erst kann er in das Devachan eingehen.