Populärer Okkultismus VI
Dieses rückläufige Erleben bewirkt, daß alles Böse, das der menschlichen Persönlichkeit anhaftet, ausgeschieden wird. Wenn dieser Vorgang beendet ist, läßt der Mensch den Astralleib als den dritten Leichnam zurück und lebt mit Ich und Kausalkörper weiter. Der abgelegte Astralleib ist für die weiteren Zustände des Menschen eigentlich unnötig. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Wirkungen des Kamalokalebens auf die Seele. Hat jemand einem anderen ein Leid zugefügt, dann erlebt er es in Kamaloka an sich selbst: er erlebt die Wirkung, die es auf den anderen ausgeübt hat. Indem er dies durchlebt, ist er für später gewarnt. Diese Erfahrungen, die der Mensch in Kamaloka macht, sind bleibend und prägen sich der Seele in starker Schrift ein. Den Astralleichnam aber läßt er zurück. Diese astralischen Leichname sind für den Hellseher immer auf dem Astralplan zu schauen. Sie lösen sich nämlich nur langsam auf. Später betritt die Seele dann die devachanische Welt. Dort ist der Mensch fähig, alles dasjenige zu verarbeiten, was er in Kamaloka aufgenommen hat, was er sich eingeschrieben hat.