Populärer Okkultismus VI
Wenn alles, was im Kausalleib aufgespeichert ist, sich zu Fähigkeiten umgewandelt hat, tritt der Mensch den Rückweg zur Erde an. Diese sich erdwärts Zurücklebenden hellseherisch zu beobachten, ist außerordentlich interessant. Bei ihnen nimmt der Hellseher glokkenförmige Gebilde wahr, die mit unglaublicher Schnelligkeit im Astralplan dahinschießen nach allen Seiten. Diese Gebilde sind dadurch entstanden, daß ein aus dem Devachan zurückkehrender Mensch sich mit neuer Astralmaterie umgibt. Es handelt sich um ein Anschießen der Astralmaterie um den Wesenskern des Menschen, das man mit folgendem vergleichen könnte: In einem Kasten seien Eisenfeilspäne, und darunter befindlich ein Magnet. Diese Späne ordnen sich nach den Kraftlinien des Magneten. Wie der Magnet zieht der aus dem Devachan zurückkehrende Mensch aus den verschiedensten Richtungen des Astralplanes die Astralmaterie an, und diese ordnet sich, wie es seinem Wesen gemäß ist, an. Dieser Zustand des Herumschießens vor einer neuen Verkörperung dauert nur eine kurze Zeit, die sich meistens nach Stunden bemißt. Die Glockenform ist die allgemeine, darinnen finden sich alle Farbennuancen. In diesem Zustand besteht der Mensch aus dem Ich nebst Kausalkörper und bildet sich nun aus der Astralmaterie einen neuen Astralleib, der genau dem entspricht, was sich der Mensch im Devachan ausgebildet hat. Seine ganze Veranlagung erhält so eine den umgewandelten Erfahrungen entsprechende Färbung.