{"corpus":"steiner","locus":"GA 94/1906-07-03/p010","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Danach muß sich der neue Ätherleib angliedern. Bei der Astralmaterie ist es so, als ob sie ganz von selbst anschieße und sich angliedere. Bei der Äthermaterie ist es anders. Da gibt es Wesenheiten, die zunächst mit der Individualität des Menschen nichts zu tun haben. Sie helfen bei der Bildung des Ätherleibes. Man nennt sie Mahadevas. Sie haben auch sonst eine gewisse Bedeutung bei den Menschen. Der Mensch ist nicht so sehr Herrscher seiner Leiblichkeit, wie er glaubt. In seinen drei Leibern wohnen auch noch andere Wesenheiten wirksam darin. Nur in seinem vierten Glied, im Ich, ist der Mensch ganz allein zu Hause. Zu solchen Wesenheiten, die im Menschen leben, gehören auch die Mahadevas, sie haben Einfluß auf den Ätherleib und vermögen dem Menschen den richtigen Ätherleib zu geben. Von anderen Wesenheiten wird er sodann zu dem Elternpaar geleitet, nach den Vererbungsverhältnissen zu derjenigen Familie und dem physischen Menschenkeim, die zu den Fähigkeiten und Eigenschaften des sich wiederverkörpernden Menschen am besten passen. Nur in den seltensten Fällen fügt sich der neu verkörperte Mensch gänzlich in seinen neuen physischen Leib ein, wodurch oft viele innere Zwiespälte entstehen. Es kann immer nur ein annähernd passender physischer Leib gefunden werden in unserer gegenwärtigen Zeit. In dem Augenblick, wo der geeignete Ort der Verkörperung gefunden ist, leiten die Lipikas, elementarische Wesenheiten, den Menschen zu einer geeigneten Familie hin, und erst im Augenblick der Befruchtung geschieht die Umkleidung des Astralleibes mit dem Ätherleib. Wie die Mahadevas in Beziehung stehen zum Ätherleib, stehen die Lipikas in Beziehung zum physischen Leib. Alle diese Vorgänge dauern für gewöhnlich nur Augenblicke. In den ersten Wochen nach der Empfängnis ist im Menschenkeim nur der Kausalleib tätig und wirksam. Ungefähr in der siebenten Woche beginnt der Ätherleib mit seiner Wirksamkeit, und vom siebenten Monat ab tritt der Astralleib mit seinen Kräften an den Menschen heran.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Populärer Okkultismus VI","site_heading":null,"date":"1906-07-03","location":null,"word_count":303,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/94/1906-07-03/p010","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/94/1906-07-03/p010"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/94/1906-07-03/p010","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Zusammenfassungen und Notizen von Vorträgen u. Vortragsreihen","evidence_translation":"Summaries and notes of lectures and lecture cycles","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}