Dreizehnter Vortrag
Darauf folgt dann die Stufe der Intuition, die aber erst nach entsprechend langer okkulter Schulung erreicht werden kann. Schließlich lebt der Schüler bewußt in den höheren Welten. Der orientalische Geheimschüler muß sich bedingungslos unter die strenge Zucht des Guru stellen, wenn er die Geheimschulung durchmachen will. Er muß sein Leben danach einrichten und vieles tun, was er erst später verstehen lernt. Wenn er sich so an den Guru angeschlossen hat, dann beginnt sich der Astralleib zu verändern; die astralen Sinnesorgane, die Lotusblumen bilden sich aus. Michelangelo hat an seinem Moses die zweiblättrige Lotusblume als zwei Hörner wiedergegeben. Zunächst werden da zwei Lichtstrahlen bemerkbar, die immer breiter werden und dann anfangen, sich zu bewegen. Die sechzehnblättrige Lotusblume ist wie ein Rad mit sechzehn Speichen, sie liegt am Kehlkopf und dreht sich nach rechts. Die zweiblättrige befähigt uns, den Willen auszubilden; die sechzehnblättrige, in fremde Gedanken einzudringen; die zwölfblättrige, das Gefühlsleben zu erkennen; die vierblättrige hängt mit der Regenerations- und mit der Produktivkraft des Menschen zusammen. (Siehe Anhang.)