Dritter Vortrag
In der ersten Unterrasse hatte der Empfindungsleib oder Astralleib die allgemeine manasische Einfühlungsarbeit zu leisten. Unser heutiger physischer Leib umfaßt eine mannigfache komplizierte Summe von Organsystemen. In dem Zeitalter, in dem wir leben, umfaßt er das Knochen- und Muskelsystem. Die gesamten Sinnesapparate sind von den Kräften des physischen Leibes gebildet. Der Ätherleib bewirkt alles Vegetative, alle Organe, die der Ernährung, Verdauung, Fortpflanzung dienen. In diesen leiblichen Komplex baut der Astralleib das Nervensystem hinein. Alle unbewußten Bewegungen, alle Reflexe hängen von dem sympathischen Nervensystem ab, das sich symmetrisch zu beiden Seiten des Rückenmarks erstreckt. Den Teil, der sich in der Bauchhöhle ausbreitet, nennen wir den Solarplexus. In der lemurischen Zeit war das sympathische Nervensystem das eigentliche astralische Wahrnehmungsorgan. Es war damals von anderer Beschaffenheit und diente dem Hellsehen. Unter der Einwirkung der Empfindungsseele gliederte sich das Rückenmark ein, das dann unter dem Einfluß der Verstandesseele zum Gehirn wurde, indem sich die zwei Stränge des Rückenmarks an ihren Enden gleichsam aufplusterten und erweiterten. Das Vorderhirn bildete sich erst gegen Ende der atlantischen Epoche aus. Parallel mit dieser Entwikkelung ging eine andere, nämlich die höhere Ausbildung der Atmung und Blutzirkulation, der Ernährungs- und Wachstumsvorgänge.