Dritter Vortrag
Die dritte Unterrasse lebt sich dar in den ägyptischen, assyrischen, israelitischen Völkern. Das Manas oder Geistselbst steigt bis in die Verstandesseele hinauf. Manas in ihr sucht nunmehr die Welt um sich herum verstandesmäßig zu begreifen. Oder mit anderen Worten: der Mensch trachtet Manas im Kosmos zu finden. Daraus ergeben sich die weisheitsvollen Systeme der chaldäischen Astrologie, die Kombinationen zwischen den ewigen Gesetzen, welche den Kosmos und die Menschenschicksale leiten und bewegen. Hinauf zu den Sternen blickt der chaldäische Priesterweise, und es entsteht jenes wunderbare Wissen von den Planetenbewegungen. In besonderem Maße gilt aber das Walten von Manas bei dem einen Volke, dem auserwählten. Die Israeliten wenden das manasische Prinzip so an, daß das Volk selbst nach dem Verstande eingerichtet, als geschlossene Volksgemeinschaft geschaffen wird. Die Gesetzgebung des Moses, sie ist ein Abbild der Sternenweisheit der chaldäischen Priester.