Fünfter Vortrag

GA 95/1906-08-26/p004 ·1906-08-26 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Vierzehn Vorträge und zwei Fragenbeantwortungen (Hörernotizen)» (Fourteen lectures and two question-answerings (listeners' notes)). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Es gibt auf der Erde eine Empfindung, die sich am besten studieren läßt, wenn man ein Wesen bei einer Tätigkeit beobachtet, die mit dem Hervorbringen eines anderen Wesens zu tun hat, zum Beispiel ein Huhn, das ein Ei ausbrütet. Es ist das ein grotesker, aber sehr passender Vergleich. Für die sinnliche Empfindung des Huhns ist das Brüten eine Seligkeit, ein ungeheures Wohlgefühl. Das kann man nun auf das Geistige übertragen und so sich das Devachan ausmalen.

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