Vierzehnter Vortrag
Wenn wir einen Liebesgedanken aussenden, so bildet er eine wunderschöne Gedankenform, aussehend wie eine Blume, die sich sanft öffnet und den, dem der Liebesgedanke gilt, ganz umfaßt. Denkt man einen Haßgedanken, so bildet er einespitze,eckigeForm, oben geschlossen, um zu verwunden. Dasjenige, was wir als «Meister» bezeichnen, ist die göttliche Stimme, die in uns spricht. Sie spricht immer, aber wir lassen sie nicht immer heraus. Der Liebesgedanke ist offen, da kann die Stimme des Meisters hindurchtönen. Aber die geschlossene Gedankenform des Hasses läßt die göttliche Gedankenform keinen Ausweg finden, so daß sie ungehört bleiben muß.
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