Das Vaterunser: Eine esoterische Betrachtung

GA 96/1907-01-28_02/p042 ·1907-01-28 · original (original)
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Wenn wir das Verhältnis der vier niederen Glieder der menschlichen Natur zur Umwelt, zum planetarischen Umleib betrachten, so shen wir, daß der physische Leib fortwährend physischen Stoff als Nahrungsstoff aufnimmt und dadurch seine Existenz aufrechterhält. Wir schen, daß das Leben des Lebens- oder Ätherleibes in der Endlichkeit dadurch zustande kommt, daß der Mensch mit seinen Mitmenschen, in deren Gemeinschaft er hineingewachsen ist, diese Gemeinschaft aufrechterhält. Wir sehen, daß der Astralleib sich dadurch aufrechterhält, daß er der Versuchung nicht unterliegt. Und wir sehen endlich, daß das Ich sich dadurch aufrechterhält und seine Entwickelung durchmacht in der richtigen Weise, wenn es dem nicht unterliegt, was man das Übel nennt.

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