Das Vaterunser

GA 96/1907-02-28/p015 ·1907-02-28 · original (original)
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In dem Augenblick, wo der Mensch nicht mehr mit den Sinnen wahrnimmt, sinkt heute sein Inneres in das unbestimmte Dunkel hinunter, das wir traumlosen Schlaf nennen. Vom Menschen bleibt beim Schlafe der physische Körper und der Ätherkörper liegen, der Astralkörper begibt sich heraus. Was ist es im Menschen, das die äußere Welt wahrnimmt? Der Astralleib nimmt die Farben und Töne wahr. Der Astralleib erlebt eine Lust, wenn er irgend etwas Lustvolles genießt, der Astralleib empfindet den Schmerz als solchen. Dieser Astralleib kann aber heute im Menschen nichts bewirken, wenn er nicht im physischen Leibe darin ist, denn er braucht, um seine Umgebung wahrzunehmen, Augen, Ohren, die ganzen physischen Werkzeuge auch für Lust, Leid, Schmerz, Freude und so weiter. Zwar ist der physische Leib das bloße Werkzeug, aber er ist notwendig für den heutigen Astralleib. Im Augenblick wo der astralische Leib aus dem physischen Leib heraus ist, nimmt er nicht mehr wahr.

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Cite: GA 96/1907-02-28/p015 · edition original