Der Lebenslauf des Menschen im Zusammenhang mit der planetarischen Evolution
Was nun heute im Schlafe außerhalb des physischen Leibes ist, das war während des Mondenzustandes ständig außerhalb des physischen Leibes und hing zusammen mit dem allgemeinen göttlichen Weltengeist. Ein Teil der den Mond umhüllenden Geistigkeit schnürte sich erst im Erdendasein für den Menschen ab. Daher sagt der Okkultismus zwar: Der Mensch hat einen Vorgänger tierisch-geistiger Art. Aber nie hätte sich daraus von selbst der heutige Mensch entwickelt, wenn Sie nur materialistische Vorstellungen gelten lassen. Was von außen wirkte, mußte eindringen und sich zu späteren Stufen hinaufbilden. Es fand also wirklich auf der Erde jene Beseelung statt, von der in der Paradiesesmythe gesprochen wird. Diese Paradiesesmythe können Sie im weitesten Sinne wörtlich nehmen. Die Luft, wie sie uns heute umgibt, war auf dem Monde der richtige Körper der Menschenseele. Dazumal war die Luft noch ganz durchgeistigt. Wie die Erde heute nur von physischer Luft umgeben ist, so war der Mond von einer Hülle umgeben, die von Seelensubstanz durchdrungen war. Und nun verstehen Sie, warum die Luft entseelt, physisch geworden ist. Die Seele ging in den Körper ein: «Und Gott hauchte dem Menschen den lebendigen Odem ein, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.» Es ist die tiefste Weisheit in dieser Paradiesesmythe.