Der Lebenslauf des Menschen im Zusammenhang mit der planetarischen Evolution

GA 96/1907-03-04/p013 ·1907-03-04 · original (original)
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Nun war aber auf dem Saturn nicht so etwas vorhanden wie ein heutiger physischer Menschenleib. Als der Saturn am dichtesten war, war er folgendermaßen: Wenn ich hier spreche, bringe ich die Luft in Schwingungen. Bräuchten Sie meine Worte nicht zu hören, könnte ich die Luft in Bewegung bringen, ohne zu sprechen, könnten Sie die Schwingungen meiner Worte sehen - die ganz bestimmten Luftbewegungen -, so würden Sie Abbilder meiner Worte sehen. Wenn Sie dann den Zusammenhang wüßten, dann könnten Sie aus den Schwingungen entnehmen, was ich gesprochen habe. Meine Worte sind der Grund, daß die Luft hier in Bewegung ist. Denken Sie sich nun einmal, Sie könnten die Luftwellen in einem Moment ganz erstarren lassen: dann würden meine Worte herunterfallen. Sie würden auf der Erde etwas wie Austernschalen haben, und Sie könnten in der festgewordenen Luft die Formen meiner Worte sehen. So ungefähr müssen Sie sich den menschlichen Leib, die tierischen Leiber, die Pflanzen und die mineralischen Kristalle auf dem Saturn vorstellen: aus ihrer Erstarrung heraus aufgelöst bis zum luftförmigen Zustand. Denn all dies hat damals auf dem Saturn nur als eine wogende, wallende Luftmaterie gelebt. Was heute ein Kristall ist, ist festgewordene wallende Materie vom Saturn. Ebenso ist es mit den Pflanzen und mit den Tieren, die auf dem Saturn als Schwingungen der leichten, feinen Saturnmaterie existiert haben. Genauso war es, wie wenn von höheren Geistern alle Wesen in die Saturnmaterie hineingesprochen worden wären, wie ich hier die Schwingungen in die Luft hineinspreche. Die schöpferischen Geister des Saturn brachten die Saturnmaterie in innere Schwingungen, welche die Vorboten für die späteren Pflanzen, Tier- und Menschenleiber waren.

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