Der Lebenslauf des Menschen im Zusammenhang mit der planetarischen Evolution

GA 96/1907-03-04/p018 ·1907-03-04 · original (original)
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Was ich Ihnen jetzt geschildert habe, hat dieser Menschenleib alles bis zu einem gewissen Grade mitgemacht. Die Nachspuren dessen, was im Saturn als Bewegung war, haben Sie jetzt im physischen Leib als Schwingungsvorgänge. Wenn also in den ersten sieben Jahren der physische Leib sich entwickelt, so ist das eine Art Wiederholung des Saturndaseins, und deshalb nennt man im Okkultismus die Zeit vom ersten bis siebenten Jahre, also bis zum Zahnwechsel, die Zeit des Saturndaseins. Da sind dieselben Kräfte tätig, die dazumal in ihrer ersten Anlage erschienen sind, als der Mensch nur seinem physischen Leib nach auf dem Saturn entwickelt war. Dann wird geboren der Ätherleib und damit die Kräfte, die mit dem Sonnendasein zusammenhängen. Wir nennen die Zeit vom siebenten bis vierzehnten oder sechzehnten Lebensjahr, in der diese Kräfte tätig sind, das Sonnendasein des Menschen. Sie müssen sich klar darüber sein, daß alle die Kräfte, die dazumal im Menschen waren, als die Kräfte des aufblühenden Lebens, also die Sonnenkräfte, herauskommen und sich entwikkeln in der Zeit vom Zahnwechsel bis zur Geschlechtsreife. Das ist aus dem Grunde nicht unwichtig, weil man nur dann anfängt, ein bißchen den Zusammenhang zwischen diesen menschlichen Kräften und den entsprechenden heutigen Formen jener Sterne zu verstehen, wenn man sich erinnert an jene Zeit, wo die Erde selbst ein ähnlicher Stern war. So sind in dem Kinde bis zum siebenten Jahr Kräfte wirksam, die auch mit dem heutigen Saturn verwandt sind. Hier sehen Sie den ersten inneren Keim zu jener ausgebreiteten und gewaltigen Weisheit, die als Astrologie aus den Zeiten der wirklichen großen Eingeweihten überliefert ist und die heute gar nicht mehr verstanden wird. Weil eine innere Verwandtschaft zwischen dem Saturn und den Kinderjahren da ist, verstehen Sie jetzt, wie diese Dinge innerlich zusammenhängen. Ebenso sehen Sie, wie die Kräfte der Sonne selbst herausgezogen sind. Was für den Menschen später wichtig ist, ist abgeschlossen worden mit Mond und Erde: die Formenkräfte sind insbesondere wichtig für die Entwickelung des Menschen vom siebenten Jahr bis zur Geschlechtsreife. Das gibt Ihnen wiederum einen richtigen Blick dafür, wie außerordentlich wichtig es ist, daß die Kinder gerade in dieser Zeit, in bezug auf ihren Ätherleib, zu dem, was man die geistige Sonne nennt, in einem tieferen Verhältnis stehen.

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