Die Reinigung des Blutes von der Ich-Sucht Durch das Mysterium von Golgatha

GA 96/1907-04-01_02/p047 ·1907-04-01 · original (original)
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Wie derjenige, der in die Mysterien des Geistes eingeweiht wurde, seine eigenen Inkarnationen sieht und an ihrer Spitze sich selbst, das, was nun das Vollkommenste ist, wie der Menschensohn den Kreis seiner Jünger als die Ausprägungen seiner selbst gesehen hat, so sieht derjenige, der in die Zukunft blickt, die Gestaltungen, welche die Menschheit durchmachen muß. Wer die Mysterien des Sohnes durchlebt, sieht in die Zukunft hinein bis zum Ende der Erdenentwickelung, wo der Erdenzustand übergeht in einen neuen Sternenzustand. Der Christus Jesus konnte daher vom ersten Zustand damals sagen: Ihr, die ihr um mich sitzet, stellt dar verschiedene Grade der Vollkommenheit, und wenn ich in die Zukunft blicke, so seid ihr, wie ihr hier sitzet, die zwölf Stationen. Die müssen aber überwunden werden. Ich muß sie durch mich hindurch zum Vater hinüberleiten. Wie durch mich hindurch muß ich euch zum Vater führen, damit die Erde zu einem höheren Vollkommenheitsgrade aufsteigen kann. — Alles, was an Sinnlichkeit vorhanden ist, alles, was an Triebe und Leidenschaft und Affekte der Menschen gebunden ist, muß überwunden werden. Das zeigt sich symbolisch an dem, was an den Zwölfen geschieht.

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