Das Johannes-Evangelium als Einweihungsurkunde
Der Jünger, der das Johannes-Evangelium niederschrieb, schildert zunächst ein eigenes Erlebnis. Kapitel eins bis zwölf sind Erlebnisse in der astralen Welt, Kapitel dreizehn und die folgenden schildern Ereignisse auf dem Devachanplan. Das ist sehr bedeutsam und bezeichnend für die Sache. Johannes schildert die Erlebnisse auf dem astralen Plan, weil er der Anschauung ist, daß man das, was Christus Jesus hier auf der Erde vollbracht hat, nur verstehen kann, wenn man es im Lichte des Geistigen betrachtet. Was der Meister getan, gesagt hat, kann man nur begreifen, wenn man sich in einen höheren Zustand versetzt. Durch eine innere Entwickelung kann der Mensch dazu kommen, in der astralen Welt wirklich zu sehen. Das erreicht man durch ganz bestimmte Arten von Meditationen. Der Mensch muß sich abschließen gegen die Außenwelt. Dann muß er in der Seele ewige Wahrheiten aufgehen lassen. Eine neue Welt geht dann rings um ihn auf.