Das Johannes-Evangelium als Einweihungsurkunde
GA 97/1906-02-12/p008
·1906-02-12
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original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.
Das spricht Johannes in seinem Evangelium zuerst in der Einleitung aus. Es ist ein meditatives Gebet, vom Anfang bis zu dem Satze «die Finsternisse begriffen nicht das Licht». Wenn die Seele erlebt, was in diesen Sätzen liegt, dann werden die Kräfte erweckt, um den Inhalt von Kapitel eins bis zwölf zu verstehen. «Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort.» Diese alte Wahrheit wurde in allen alten Mysterien, besonders in denen mit ägyptischer Färbung, anschaulich dargestellt.
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