Das Johannes-Evangelium als Einweihungsurkunde
Im dritten Kapitel folgt das Gespräch mit Nikodemus. In der astralen Vision erscheint dem Johannes immer der Herr selbst. Was mit Johannes geschehen soll, das tritt ihm in dem Gespräch mit Nikodemus entgegen. Deutlich spricht sich der Herr aus. Nikodemus versteht ihn zunächst nicht. Es soll dem Johannes selbst klarwerden, es wird ihm in der Vision erklärt, daß es sich um eine Abtötung des niederen Menschen und um ein Aufleben des höheren Menschen handelt. Ihm wird allmählich klar, wer eigentlich der Jesus ist; daß in dem Jesus sich die ursprünglichen Kräfte der Welt ausleben, der Vater der Welt. Daher folgen hier die Reden des Christus über den Vater. Die Gewalt der okkulten Kräfte, die Jesus hat, tritt dem Johannes als astrales Spiegelbild der wirklichen Ereignisse entgegen. Alles ist wirklich geschehen, aber Johannes erlebt es in der astralen Vision. So lernt Johannes durch den Herrn selbst die tiefsten Wahrheiten kennen.