Erkenntnisse und Lebensfrüchte der Geisteswissenschaft das Karmagesetz als Wirkung des Tatenlebens die Ursachen von Krankheit und Vererbung

GA 97/1906-03-14/p006 ·1906-03-14 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Dadurch nun, daß der Ätherleib ein viel dichterer Körper als der Astralleib ist, erhalten sich diese Gewohnheiten viel zäher und viel länger; ja, falls nicht bewußt auf sie eingewirkt wird, fast das ganze Leben hindurch. Die Vorstellungen und Begriffe, die wir aufnehmen und die die Veränderungen am Astralleib ausmachen, gestalten mit Riesenschritten denselben um, im Vergleich zu den sich langsam verändernden Charaktereigenschaften, die dadurch auch allmählich den Ätherleib umgestalten. Wir können es mit den beiden Uhrzeigern, dem großen und dem kleinen, vergleichen: Der große läuft schnell, der kleine langsamer. So ist es mit den raschen Veränderungen am Astralleib, mit den langsameren am Ätherleib.

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