Erkenntnisse und Lebensfrüchte der Geisteswissenschaft das Karmagesetz als Wirkung des Tatenlebens die Ursachen von Krankheit und Vererbung
Wenn man sich über Gesundheit und Krankheit informieren will, so muß man allerdings bedenken, daß da viele Dinge zusammenwirken. Die Ursachen von Krankheiten brauchen nicht bloß im Einzelkarma zu liegen. Es gibt auch in bezug auf Krankheiten ein Volkskarma. Das kann ein Beispiel lehren, das man beobachtet hat. Dieser Fall betrifft gewisse Gesundheitsverhältnisse der Rassen und ganzer Völker. Wir alle kennen die Völkerwanderung und deren Geschichte. Wir wissen, daß damals von Osten her verschiedene Stämme, die Hunnen, Mongolen, sich aufmachten und nach Europa kamen. Sie ergossen sich von Asien her über das Land und stießen mit den Germanen zusammen. Diese Hunnen, wie überhaupt die mongolische Rasse, waren Nachzügler der Atlantier - darauf deutet schon der Name Attila oder Atli -, Zurückgebliebene dieser großen Rasse. Während die Germanen, Perser und Inder die vorgeschritteneren Rassen repräsentierten, waren die Mongolen, die auf einer bestimmten Stufe stehengebliebenen Atlantier, im Verfall. Während der große Menschheitsstrom sich nach vorwärts entwickelt, bleiben solche einzelnen niederen Völkerrassen zurück und gliedern sich ab. Die Astralleiber dieser zurückgebliebenen Rassen tragen nun astralische Verwesungsstoffe in sich. Natürlich kamen solche in großen Mengen mit zu uns herüber. Die Europäer gerieten in Furcht und Schrecken durch diese ansturmenden Massen, und durch diese Furcht und den Schrecken, den sie empfanden, gediehen die astralischen Verwesungsstoffe noch besser, denn Furcht und Schrecken sind Eigenschaften des Astralleibes, die günstig auf das Gedeihen dieser schädlichen Einflüsse wirken. Die europäischen Astralleiber wurden infiziert, und diese Infektion zeigte sich in den späteren Generationen als Aussatz, jene schreckliche Krankheit, die solche Verheerungen im Mittelalter anrichtete. Dies war die physische Folge des Einflusses der mongolischen Astralleiber auf die europäischen, und der Leitungsstrom gewissermaßen, auf dem dieser Einfluß sich in die europäischen Leiber ergoß, war die Furcht und der Schrekken, der die Germanen erfüllte vor den verheerenden Scharen, die ihr Land überfluteten. Man sieht, wie hier Krankheiten im Volkskarma entstehen, und wie diese sich von Generation auf Generation vererben. Die Vorfahren erlebten geistig die Krankheit, und sie ging bei den späteren Generationen ins Physische über. So und nicht anders ist auch der Bibelspruch gemeint: «Die Sünden der Väter suche ich heim an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.» Wir können dies ganz wörtlich nehmen. Es ist damit diese Art von Volkskarma gemeint.