{"corpus":"steiner","locus":"GA 97/1906-03-14/p013","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Bei unserer Betrachtung des Krankheitskarmas, sowohl des einzelnen als auch ganzer Stämme, haben wir gesehen, daß dasjenige, was vorher geistig vorbereitet gewesen ist, später im physischen Leben sich wieder geltend macht. Sorgen wir deshalb für gute Erziehung und gute Gewohnheiten der Menschheit, dann werden wir da“durch auch die Gesundheit fördern! Nicht nur das sittliche Element wird durch gute Neigungen gefördert, sondern faktisch auch die Gesundheit, da eine schlechte Gewohnheit eine Krankheit fürs nächste Leben schafft. Die Nervosität, diese eigentlich heute am weitesten verbreitete Krankheitsform, ist die Folge einer bestimmten Geistesverfassung in einer früheren Zeit. Niemals würde sie aufgetreten sein, wenn nicht die materialistische Weltanschauung mit ihren Denkgewohnheiten herrschend geworden wäre. Würde diese Geistesrichtung fortdauern, so würde sie verheerend auf die Volksgesundheit wirken und die Menschheit dem Irrsinn nahebringen. Kinder würden schon zitternd vor Nervenschwäche geboren werden, ja eine Irrsinnsepidemie würde durch zunehmenden Materialismus zu befürchten sein, und die Menschen würden aus jeder Empfindung heraus ein peinigendes Schmerzgefühl haben. Das ist der furchtbare Einfluß des Materialismus, wie er sich physisch ausleben wird, nachdem er die Geister infiziert hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Erkenntnisse und Lebensfrüchte der Geisteswissenschaft das Karmagesetz als Wirkung des Tatenlebens die Ursachen von Krankheit und Vererbung","site_heading":null,"date":"1906-03-14","location":null,"word_count":177,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/97/1906-03-14/p013","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/97/1906-03-14/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/97/1906-03-14/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen","evidence_translation":"Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}