Das Innere der Erde

GA 97/1906-04-21/p017 ·1906-04-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir kehren nun zu der Feuererde zurück. Wie erwähnt, zeigt sie die Eigenschaft des Lust- und Leidempfindens, und die Leidenschaften der lebenden Menschen üben auf sie einen gewaltigen Einfluß aus, so daß sie zu Zeiten, wo die Menschen große Leidenschaften entwickeln, in eine um so größere Unruhe und Aufregung gerät. Infolgedessen übt sie einen noch stärkeren Druck auf die über ihr liegende Fruchterde aus. Und von dieser Schicht führen in der Tat verzweigte Kanäle nach allen oberhalb liegenden Schichten. In der mineralischen Erde befinden sich nun, allerdings in beträchtlicher Tiefe, große Höhlungen. In diese führen die von der Fruchterde kommenden Kanäle und pressen in sie hinein gewaltige Massen, die nun ihrerseits entweder Erdbeben verursachen oder in dem Schacht eines Vulkans sich ihren Ausweg suchen. Und diesen Ursachen sind auch die jüngsten Katastrophen zuzuschreiben.

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