Das Mysterium von Golgatha

GA 97/1906-12-02/p012 ·1906-12-02 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Viele solche Feuergeister hatten sich auf der Sonne ausgebildet und waren auf der Erde hohe Geister. Ein solcher Feuergeist war berufen, über die ganze Menschheit sein Wesen auszugießen. Für die ganze Erde war ein gemeinschaftlicher Geist vorhanden, der über die ganze Menschheit in all ihren Gliedern das Element der Sonnengeister oder Feuergeister ausgießen konnte, die Buddhi oder den Lebensgeist. Aber in der lemurischen Rasse und in der atlantischen Zeit waren die Menschen noch nicht reif, irgend etwas von diesem Sonnengeist zu empfangen. In der Akasha-Chronik kann man da höchst Merkwürdiges in der damaligen Zeit sehen, nämlich daß die Menschen aus physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und dem Geistselbst bestanden. Das Geistselbst war aber nur in ganz schwacher Weise in den Menschen darinnen. Die Buddhi oder der Lebensgeist umschwebte einen jeden, doch man konnte dies nur im Astralraum bemerken. Ein jeder hatte eine solche Buddhi-Umgebung im astralen Raum; aber diese Buddhi, die den Menschen von außen umschwebte, war noch nicht reif, in ihn einzudringen. Sie war ein Teil des einen großen Feuergeistes, der seine Tropfen über die Menschen ausgegossen hatte; diese konnten nur noch nicht in die Menschen eindringen. Durch die Tat des Christus auf Erden wurden in den Menschen die Anlagen ausgestaltet, daß sie das, was wir Buddhi nennen, in ihr Manas aufnehmen konnten.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/97/1906-12-02/p012.json
Cite: GA 97/1906-12-02/p012 · edition original