Geisteswissenschaftliche Gesichtspunkte zur Erziehungsfrage
GA 97/1907-01-12/p022
·1907-01-12
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original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.
Aber durch nichts ist der Religionsunterricht zu ersetzen. Die Bilder des Übersinnlichen prägen sich tief in den Ätherleib ein. Das Kind sollte nicht Kritik und Urteil über ein Glaubensbekenntnis lernen, sondern es muß Bilder von dem Unendlichen bekommen. Alle religiösen Vorstellungen müssen Bildervorstellungen werden; das Gleichnis wirkt kräftig ein auf den Ätherleib. Die größte Sorgfalt muß gelegt werden auf die Erziehung aus dem Lebendigen heraus.
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